Kriminalromane

Mira Valensky ist keine klassische Heldin. Eigentlich wäre die Wiener Journalistin ja für das bequeme Leben. Sie kocht und isst gern, sie liebt ihre Schildpattkatze Gismo und natürlich auch Oskar.

Aber Mira ist neugierig. Gerade dann, wenn alle wegschauen, schaut sie hin. Dass Recht und Gerechtigkeit nicht immer dasselbe sind, weiß die gelernte Juristin. Sie glaubt, dass sich nicht einmal Gerechtigkeit so einfach definieren lässt. Und doch will sie der Wahrheit näher kommen. Im bunten Leben zwischen Schuld und Unschuld und den vielen Facetten dazwischen unterscheiden.

Unterstützt wird sie in allen Kriminalromanen von Vesna Krajner, ihrer bosnisch stämmigen Putzfrau und Freundin. Beide Frauen haben im Lauf der Romane übrigens Karriere gemacht: Mira wurde von der Lifestyle-Journalistin zur Chefreporterin des „Magazin“. Vesna hat endlich die österreichische Staatsbürgerschaft bekommen, eigentlich wollte sie ja eine Privatdetektei aufmachen, aber weil das nicht so einfach geht, hat sie ein Reinigungsunternehmen gegründet – und so ganz nebenbei gibt es ein Telefon für Spezialaufträge …
 
 
Mir geht es in meinen Romanen um den schönen Schein und das, was dahinter lauert.
Im Mittelpunkt jedes Buches steht ein Szenario, das mich interessiert. Und was mich interessiert, reicht eben von den Mechanismen eines Wahlkampfes, über die ach so heile volkstümliche Schlagerwelt bis hin zum Leben einer Winzerfamilie im Weinviertel oder den Emotionen, die das Geld der neuen reichen Russen auslöst.
Ironie und Humor halte ich übrigens für eines der besten Instrumente, um dem Leben zu begegnen. Das merkt man hoffentlich auch in meinen Büchern. Und wenn Mira genau so gerne kocht und isst wie ich, dann hat das wohl auch damit zu tun, dass wir – trotz allem – das Leben auch immer wieder genießen.

Außer den inzwischen 10 Mira Valensky Krimis habe ich an zahlreichen Anthologien mitgeschrieben.
Und ab und zu schreibe ich auch ein Drehbuch für eine Folge von Soko Kitzbühel.
 
 
Hier finden sie Anderes das ich geschrieben oder an dem ich mitgeschreiben habe.