Rezept - Eine Kürbisvariation

Eine Kürbisvariation

Zur Erinnerung an einen schönen Abend mit vielen Buchmedia-BuchhändlerInnen und Lübbe auf der Gersbergalm …

 

 

Eingelegter Kürbis

 

1000 g Langer von Neapel (oder Muskatkürbis, jedenfalls eine festfleischige Sorte) ohne Schale und Kerne

4 El Zucker

¼ l weißer Balsamico-Essig

¼  l Weißwein

1 El fein gehackter frischer Ingwer

1 Zimtstange

1 Sternanis

Eventuell je nach gewünschter Schärfe Chili

1 Tl Salz

 

Zucker in einen Topf streuen und zergehen lassen, bis er hellbraun karamellisiert ist. Mit dem Wein und dem Essig ablöschen, alle Gewürze dazu geben und 5 Minuten verkochen lassen. Der Zucker löst sich dabei in den Flüssigkeit wieder auf.

Kürbis in große, zumindest 2 cm dicke Stücke schneiden und in die kochende Flüssigkeit einlegen. 3 Minuten mit geschlossenem Deckel kochen lassen, dann zur Seite stellen und mit geschlossenem Deckel ziehen lassen, bis der Kürbis lauwarm ist.

Der eingelegte Kürbis hält sich im Kühlschrank einige Wochen – vor allem, wenn man darauf achtet, dass er nur mit sauberen Löffeln in Berührung kommt.

 

 

Kürbis-Orangen-Salat

 

Saft von 2 Orangen

1 El Olivenöl

Salz

Zucker

1 Tl Sweet Chilisauce

400 g Kürbisfleisch (eine festfleischige Sorte, am besten Langer von Neapel oder Muskatkürbis) in 8 mm große Würfel schneiden. Marinade mixen, Kürbiswürfel einlegen und zumindest 1 Stunde ziehen lassen.

 

Kürbis-Kardamom-Terrine

 

200 g Muskatkürbisfleisch (oder eine andere festfleischige Sorte)

200 g Zwiebel

50 g Butter

1/16 l Weißwein

1/8 l Obers

1 Tl biologische vegetarische Suppenwürze

6 Blätter Gelatine

½ Tl gemahlener Kardamom

Cayennepfeffer, Salz

 

Eine passende Kastenform oder Dreiecksform mit einem Tropfen Wasser beträufeln und mit Klarsichtfolie auslegen.

Zwiebel grob würfeln und in der Butter langsam anbraten. Kürbis in grobe Würfel schneiden und mitbraten. Mit Wein ablöschen, mit so viel Wasser aufgießen, dass es etwas unter der Kürbis-Zwiebelmischung steht. Mit Salz, Suppenwürfe, Cayenne würzen. Verkochen lassen, bis der Kürbis ganz weich ist. Gelatine im kalten Wasser einweichen. Gelatine in die heiße, aber nicht mehr kochende Kürbismasse einrühren, mit dem Stabmixer pürieren. Überkühlen lassen, bis die Masse lauwarm ist. Schlagobers halbfest schlagen und unterziehen. In die Form geben und einige Stunden im Kühlschrank erkalten lassen.

Zum Beispiel auf Ruccola-Salat (mit Balsamico und Olivenöl besprühen, mit Fleu de Sel salzen) anrichten.

Sehr gut passt dazu auch Bressaola oder Bündnerfleisch, hauchdünn aufgeschnitten.

 

 

Kürbis-Wok (mit oder ohne Gansl, Hendl, Tofu)

 

400 g Muskatkürbisfleisch

200 g Gänsefleisch

½ Apfel

1 Mandarine

2 Jungzwiebeln

2 Knoblauchzehen

2 Zweige frischer Majoran

1 Tl feingeschnittener frischer Ingwer

Ev. 1 Chili

Olivenöl, Salz

 

Muskatkürbis in zirka 1 cm dicke und 6 cm lange Stäbe schneiden. Apfel in 1 cm große Würfel schneiden. Mandarine in die Spalten teilen. Jungzwiebel in feine Ringe schneiden. Knoblauch hacken.

Übrig gebliebenes Ganslfleisch in große Stücke teilen (das Rezept gelingt auch mit Huhn oder Schwein).

In einem Wok Olivenöl und ev. die Chilischote im Ganzen erhitzen. Kürbis und Ganslfleisch gemeinsam mit den ganzen Majoranzweigen und dem feinen Ingwer einige Minuten schwenken. Dann Knoblauch und Jungzwiebel dazu geben, weiterschwenken, bis der Kürbis bissfest ist. Apfelwürfel und Madarinenstücke nur ganz kurz mitschwenken bis sie heiß sind. Salzen. Auf großen tiefen vorgewärmten Tellern anrichten. Mit Majoran garnieren.

Man kann aber natürlich auch Gansl, Apfel, Madarine, Majoran weglassen und hat einen vegetarischen Kürbiswok. Einge“fleischte“ Vegetarier nehmen statt Gansl oder Co Tofu (der geräucherte schmeckt deutlich besser!).

 

 

Kokos-Chili-Blunzn

 

Da es den Kokos-Chili-Röhndiab nur in Buchingers Gasthaus „Zur Alten Schule“ (www.buchingers.at) gibt, hier eine Variante:

 

500 g Blutwurst

60 ml Malibu-Kokosrum

Chiliflakes

Olivenöl

 

Blutwurst schälen und in dicke Scheiben schneiden. Kokosrum und Chiliflakes vermischen und damit die Blutwurst marinieren. Wenn geht, eine Stunde ziehen lassen.

Blutwurst auf beiden Seiten in ganz wenig Öl knusprig braten.