Russen kommen

Russen kommen
Englisch Russkie

Das Geld der neuen Russen wollen viele. Und doch sitzen alte Ängste tief.

Auf einer noblen Dachterrasse mit Blick über die Innenstadt von Wien liegt ein toter Mann. An einen Liegestuhl gefesselt. Gefoltert. Die Wiener Journalistin Mira Valensky meint ihn zu kennen und ist sich schon bald nicht mehr sicher.

Am Arlberg fliehen vier reiche Russen mit einer Flasche Chateau Petrus Pomerol in der Hand durch den Küchenausgang einer Nobelskihütte.
Wer steckt hinter dem grausamen Mord? Skrupellose russische Geschäftsleute, die russische Mafia, unterstützt von der Moskauer Miliz? Oder sind es doch biedere Österreicher und Deutsche, die mit der Hoffnung auf Riesengewinne arg getäuscht und in den Ruin getrieben worden sind? Und da gibt es noch ein kleines Dorf an der Grenze, in dem vor mehr als sechzig Jahren Russen einmarschiert sind. Alte Ängste sitzen tief – aber wie lange währt Rache?

Der Oligarch Dolochow hat im großen Stil in Österreich investiert. Jetzt ist er in den „Russenfall“ involviert und macht Mira in einem Geheimtreffen freundlich klar, dass er sich nicht in seine internationalen Strategien pfuschen lässt.

Die junge russische Dolmetscherin Nadja hat zu viel gesehen. Im Vielvölkergetümmel des Moskauer Ismailowo-Marktes erfährt die Wiener Journalistin Überraschendes. Aber nun wird auch sie verfolgt. Und nur mit der Hilfe ihres Kochfreundes Manninger, Gaststar des Luxusrestaurants „MO“, gelingt ihr die Ausreise.

In einer Zeit, in der Gier und Geiz geil sind, jagen Mira und ihre bosnisch stämmige Freundin Vesna Krajner, Inhaberin eines Reinigungsunternehmens der besonderen Art, der Wahrheit hinterher. Aber der Preis ist hoch. Auch im persönlichen Bereich.

Hörprobe von “Russen Kommen”

EVERYONE WANTS THE RUSSIANS’ MONEY. BUT OLD FEARS RUN DEEP.

The book At an exclusive ski lodge perched atop Austria’s Arlberg Mountain, four Russians flee through the kitchen exit, a bottle of Château Petrus Pomerol in hand. Shortly thereafter, a body turns up on a rooftop terrace overlooking Vienna. The corpse belongs to a rich Russian, who had been tortured and bound to a lounge chair. Viennese journalist Mira Valensky thinks she’s seen him somewhere before, but soon she’s not so sure.

Who’s behind the brutal murder? Unscrupulous Russian businessmen? The Russian mafia? Or desperate Austrians and Germans who have been driven to ruin? And then there’s that picturesque little wine village on the Czech border, which the Russians marched into more than sixty years ago. Old fears run deep – but how long does the desire for vengeance simmer?

The oligarch Dolochow had invested lavishly in Austria, making not only friends but plenty of enemies. Sonja, a young Russian interpreter, has seen too much, and when Mira Valensky sets out in search of her in Moscow, she makes some unexpected discoveries that turn her from pursuer into pursued.

Idut russkie

Na Arl’berge, odnom iz samyh shikarnyh tsentrov zimnogo turizma Avstrii, chetvero russkih sbegajut iz restorana - cherez sluzhebnyj vhod, prihvativ butylku Shato Petrjus Pomerol’. Nemnogo pozzhe na terrase s vidom na tsentr Veny nahodjat trup novogo russkogo. Ego pytali i prikovali k shezlongu. Mire Valenski, zhurnalistke iz Veny, snachala kazhetsja, chto ona ego znala, no skoro ona nachinaet v etom somnevat’sja.

Kto stoit za etim strashnym ubijstvom?

Obnaglevshie russkie biznesmeny, russkaja mafia, ili razocharovannye avstrijtsy i nemtsy na grani bankrotstva?
I potom est’ eshche derevnja na cheshskoj granice, v kotoruju voshli sovetskie vojska bolee shestidesjati let nazad. Byvshie strahi ne zabudesh’ - no skol’ko mozhno zhazhdat’ mesti?

Oligarh Dolohov vlozhil ogromnye den’gi v Avstrii i etim priobrel ne tol’ko druzej. Molodaja russkaja perevodchitsa Sonja videla slishkom mnogo. Kogda Mira pytaetsja razyskat‘ ee v Moskve, ona uznaet mnogo neozhidannogo i v rezul‘tate sama okazyvaetsja v bezopasnosti. Vmeste so svoej domrabotnicej i podrugoj Vesnoj Krajner, emigrantkoj iz Bosnii, Mira Valenski otpravljaetsja na poiski pravdy. Tsena, odnako, vysokaja.

Gebunden mit Schutzumschlag, ca. 290 S., 13,5 x 21 cm
Ca. € [D/A] 19,50/€ [I] 18,50/sFr 34,80
Auslieferung September 2008
ISBN: 978-3-85256-444-9

vorbestellen bei der Buchhandlung in Ihrer Nähe