Aufgetaut und abgepackt – in ihrem vierten Fall spürt Mira Valensky krummen Geschäften im Supermarkt nach.
Als leidenschaftliche Hobbyköchin schätzt Mira Valensky den schicken Ultrakauf-Supermarkt in ihrer Nähe. Doch dann wird sie von der schüchternen Kassiererin Grete um Hilfe gebeten. Ein Überfall wurde vertuscht, wenig später wurde die rote Karin, Gewerkschafterin und Leiterin der Fleischabteilung, fast von einem Stapel Cognac-Kisten erschlagen.
Noch während die Lifestyle-Journalistin Mira recherchiert, liegt der verhasste junge Regionaldirektor Sascha Heller erschossen im Lagerraum. Der Verdacht richtet sich gegen kleine Kaufhausdiebe und gegen die aufmüpfige Gewerkschafterin.
Vesna Krajner, Miras unbezahlbare Putzfrau und Freundin, sieht sich den Supermarkt als Regalbetreuerin von innen an. Die rote Karin verschwindet spurlos. Kriminalpolizei und Medien werten das als Schuldeingeständnis. Mira und Vesna finden heraus, dass ein Teil des verkauften Fleisches nicht so frisch ist, wie in Werbebotschaften garantiert wird.
Kann das etwas mit Hellers Tod und dem Verschwinden der roten Karin zu tun haben? Steckt gar das Management von Ultrakauf hinter den kriminellen Aktionen?
Dabei bräuchte Mira Zeit für ihr Privatleben. Denn Oskar Kellerfreund will sie ausgerechnet zu Weihnachten seiner Mutter vorstellen. Und er möchte mit ihr zusammen ziehen. Mira liebt ihn, sie liebt aber auch ihre Freiheit. Am liebsten möchte sie beides.
Nach einer Fahrt als blinde Passagierinnen in einem Kühl-LKW wissen Mira und Vesna - zumindest was die Ultrakauf-Sache angeht - mehr.
Hardcover mit Schutzumschlag, 283 S., 13,5 x 21 cm
ISBN 3-85256-220-1
€ (D/A) 19,50/€ (I) 18,50/sFr 33,50
Pressestimmen:
„Die Mira-Valensky-Romane von Eva Rossmann gehören zu den Subspezies der Unbefugten-Krimis. Darin pfuscht eine Frau, eben Mira Valensky, der Polizei ins Ermittlungshandwerk, sehr zu deren Groll …” Sigrid Löffler, Literaturen
„Rossmann gewinnt zunehmend an Krimi-Routine und Eigenprofil.“ Der Standard
„Die Romanfiguren sind liebevoll gezeichnet, man fühlt sich wohl in ihrer Nähe, beobachtet Mira Valensky gerne beim Kochen, sehnt sich danach, mitessen zu dürfen, und nimmt an den Ermittlungen teil.“ Krimizeit










