Ein Mord im Wiener Freud-Museum. Boulevardblätter hetzen gegen die „Psycho-Szene“. Und Mira Valensky wird klar: Die Vergangenheit läßt sich nicht verdrängen.
Das Vorzimmer der ehemaligen Praxis Sigmund Freuds. Die junge Frau auf dem Überseekoffer ist tot, niemand kennt sie. War sie es, die „Birkengasse 14“ auf einen Zettel gekritzelt hat? Das Hausbesitzerehepaar Bernkopf bestreitet jeden Zusammenhang. Die Lifestyle-Journalistin Mira Valensky verläßt wieder einmal ihr Metier. Gemeinsam mit ihrer abenteuerlustigen Putzfrau Vesna Krajner sucht sie nach der Wahrheit. Als sich herausstellt, daß die Tote eine 22jährige Studentin aus New York war, werden auch internationale Medien auf den Fall aufmerksam. Manche vermuten einen rechtsextremen Hintergrund. Andere ziehen gegen die „Psycho-Szene“ los. Und dann passiert in eben diesem Milieu noch ein Mord.
Mira Valensky kocht venetische Menüs. Das hilft ihr beim Nachdenken und bringt sie dem gewichtigen Rechtsanwalt Oskar Kellerfreund näher. War es Doppelmord aus Eifersucht? Oder reichen die Wurzeln der Morde in die Geschichte zurück?
Hörprobe - gelesen von Eva Rossmann zur Verfügung gestellt von literadio.org
Hardcover mit Schutzumschlag, 284 S., 13,5 x 21 cm
ISBN 3-85256-163-9
€ [D/A] 19,50/€ [I] 18,50/sFr 35,20
Pressestimmen:
„Ein Vergnügen, nicht nur für Krimifans oder Gourmets“ Tiroler Tageszeitung
„Rossmann verbindet geschickt einen Kriminalfall mit der aktuellen Debatte über die Entschädigungen für den Raub jüdischen Vermögens.“ Der Standard
„Sie verpackt das ernste Thema der Arisierungen in eine spannende, sehr kulinarische Krimi-Handlung und das Gift in ein Bonbon!“ Kurier
„Penible Recherche, ernsthafte Auseinandersetzung mit der Zeitgeschichte, aber darüber hinaus auch jede Menge Witz, Sarkasmus und nicht zuletzt kulinarische Weiterbildung“ Leporello (ORF, Ö1)
„Mira Valensky muss lernen, dass Verdrängung mehr ist, als ein psychoanalytischer Begriff.“ Kulturtipps (ORF 1)










