Anderes

Ich habe lange als politische Journalistin gearbeitet. Und als solche habe ich mich immer auch für soziale Themen und alles das interessiert, was man für „Frauenpolitik“ hält. Ich glaube ja, dass es Männer und Frauen gleichviel angeht, wie die Rollen in einer Gesellschaft verteilt sind. Und ich setze mich dafür ein, dass Frauen und Männer ihre persönlichen Fähigkeiten abseits vom Klischees und Einschränkungen durch Herkunft und Geschlecht entwickeln und umsetzen können. Das ist nicht nur menschenfreundlich, sondern auch volkswirtschaftlich sinnvoll. Nur so werden Talente optimal eingesetzt und nicht vergeudet.

Als ich dann vom österreichischen Tagesjournalismus genug hatte, war es daher nur naheliegend, mich in Sachbüchern mit verschiedenen Aspekten von Frauenleben zu beschäftigen. Und von dort bis hin zum FrauenVolksBegehren, das ich 1997 mit initiiert habe, war es dann auch nur mehr ein kleiner Schritt.

Ach ja, übrigens: Ich halte Frauen nicht für die besseren Menschen, aber – so sorry, Männer – für spannend, vielfältig, intelligent, anpassungsfähig, durchsetzungsstark, liebesfähig, kurz für so gut, dass sie nicht immer an Männern gemessen werden müssen.